Hola liebe Gemeinde, zz sind ja Ostern, also erst mal Frohes Fest euch allen, allen Rassen, Religionen etc. Jaja auch wenns n christliches Fest is
Da mir mein Hirn und auch die Welt net wirklich viel an Anregungen liefert , werde ich meinen Blogg missbrauchen und euch ein kleines Projekt meinerseits zu zeigen, es is ne Geschichte, n Entwurf, der nie fertig wurde, bin seit 10 jahren dran, aber vielleicht wirds dank euch und diesem Blogg doch noch fertig. Bin gespannt was ihr dazu sagt, wies schon mal so is gibts mal n Anfütterungsteil und bald ne Fortzsetzung wenn IHR wollt, auch unter dem Argument: He jetzt sind Ostern , schreib ma was ;endlich hab i mal Zeit deinen Blogg zu lesen
Na dann viel Spass und auf Feedback neugierig … (die @ sind Autorenanmerkungen etwwas inspiriert von Herrn Pratched;) )
Die Tempel der Zeit
Einst, als das Universum sich gemächlich nach den ärgsten Blähungen des Urknalls mehr oder weniger wieder erholt hatte, machte sich in einer der hintersten Ecken ein jüngst ejakuliertes Sonnensystem bemerkbar. Dort schien sich etwas anzubahnen, dass das Universum zwar bemerkte, aber irgendwann ignorierte. In der Mitte des Systems begannen sich die Moleküle zu ordnen, doch viele hielten sich nicht daran.
Und so passierte, was geschehen musste:Ein Molekül attackierte das andere, ein Rempler hier, ein Stoß dort. „BUMM“ Wir haben gerade wieder einige Planeten zur Welt geschickt, mit dem Auftrag, dem Universum unendlich lange auf dem Magen zu liegen, die dann doch aufbrachen um bald wieder Blähungen zu verursachen oder auch Löcher in die Magenwände zu reißen. Aber auch das ignorierte das Universum. Es hat ja Zeit! Viel Zeit!
Betrachten wir uns nun dieses Sonnensystem. Gehen wir hinein, tauchen wir ein in ein Gewirr von Sternen, Kometen, Sonnen, Fixsternen…Und siehe da (habe ich es euch nicht gesagt? @), Planeten. (Wie auch nicht anders zu erwarten @). Nun gut, es gibt mehrere Planeten, doch sie kreisen alle wie die Motten um die Sonne. Und doch verbrennen sie sich ihre Flügel an ihr. Zwischen all den großen und kleinen Planeten, lagen nicht weit auseinander zwei jener Art, auf denen sich zuerst alles gleich entwickelte, dann aber infizierte sich einer mit einer Art Krankheit, die noch viele Spätfolgen aufweisen sollte. Es entstand das Leben. Sonst waren Atmosphäre, Wasser und Bodenbeschaffenheit gleich. Doch der Bazillus Leben ist Universum bekannt als sehr widerspenstig und entwickelt Nebenerscheinungen von denen einige Geschwüre (Planeten @) des Universums einen Roman schreiben können.
„UNG UK?“ „UKI UNG!“ „UG!“
Der Planet Chaos. Ein Blau-Grün schimmernder Diamant, der das ihm umschlingende Schwarz ausleuchtet wie einen Heiligenschein. Doch die Himmlische Ruhe täuscht. Hier explodiert ein Vulkan, da ein Erdbeben und Landschaften erheben sich aus dem Wasser. Eines Tages beschloss das Leben, das sich bisher im Wasser tummelt, ans Land zu steigen, um neues zu erkunden und vielleicht mehr Spaß zu haben als im langweiligen, stummen Wasser. Nur, am Anfang schien das Unternehmen „Spaß“ sich als sehr schwierig zu erweisen, aber nach ein paar Millionen Jahren war die Zeit der Unterhaltung gekommen und der Spaß konnte beginnen…Nachdem es mit einigen Pflanzen und Tieren experimentierte, fand LEBEN Zeit eine Mischung aus beiden zu formen, ließ wieder einige Moleküle tanzen und erschuf die Antimanen. Hier hat es einen Volltreffer gelandet! Es entwickelte sich praktisch von selbst. Es pflanzte sich selbst fort. Lehnte es sich auf, machte man ein zwei Naturkatastrophen und es gab wieder nach. Als die ersten Antimanen feststellten, das LEBEN zu stark war, beschlossen sie sich anzupassen, irgendwo anzusiedeln, die ersten Experimente als Futterrationen anzulegen (sie bestanden ja aus beidem) und LEBEN eins auszuwischen. Ein paar mal waren sie fast so weit, aber LEBEN machte ihnen einen Strich durch die Rechnung und veränderte einfach das Klima. Nun aber war alles anders. Unterhaltung mischte sich ein und auch LEBEN war wie gefangen von ihm. Es zog LEBEN wie in einen Bann, wie in eine Art Trancezustand und die Antimanen nutzten diese Chance aus und entdeckten Wattebausch. Ein rundes Ding, das über ihnen hing. Doch noch konnten sie mit ihm nichts anfangen. So beschlossen sie einen Tempel zu bauen, um sich um ihn herum anzusiedeln.
„Papi, warum gibt es einen Tempel?“ „Ich weiß nicht mein Sohn, aber du solltest nicht diese Frage stellen, sie ist verboten. Man muss ein Fass Trauben vor den Tempel stellen, als Strafe dafür!“ Der Junge war enttäuscht, aber er wollte unbedingt wissen, warum es den Tempel gab. Man(n) erzählte, Frauen sicherlich auch, das irgendwann dieser Tempel gebaut wurde, aber sie vergaßen, wofür man dieses Ding hingestellt hatte und so beschloss man es als heilig anzusehen und – bei Strafe von zwei Fässern grüner Kräuter – zu bestrafen, wer auch immer ihn betreten würde. Einzig die Wächter durften die Fässer in die Vorhalle tragen. Auch die Alten wussten keine Geschichte über ihn. Doch das alles war dem Jungen egal. Heute würde sich sowieso alles verändern.
Als es Nacht wurde, nahm er sich all seinen Mut zusammen und ging los. Er hatte gewartet bis alle schliefen und schlich sich an der Dorfwache vorbei, die gerade ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgingen. Sie lagen in der Animationsstellung, dass heißt sie schwebten ca. einen Meter über dem Boden und leuchteten mit den Augen. In dieser Stellung waren sie leicht zu umgehen. Jetzt war er da. Die Stufen ragten wie ein mächtiger Fahrstuhl gen Himmel vor ihm auf. Doch nun war er hier und wollte Fahrstuhl fahren. Stufe für Stufe ging er schneller und schließlich lief er. Da stand er. Der Eingang, stumpf beleuchtet mit einigen Fackeln, was er für mehr oder weniger unpassend fand. Aber über Geschmack lässt sich streiten. Er trat vorsichtig ein und sah viele hunderte Fässer von gegorenen Trauben und grünen Kräutern. Auf allen Fässern standen die Namen der Verurteilten, die so ihre Strafe tilgten. Beim durch schlendern der Halle entdeckte er einige von seinem Vater, die ihn sehr erheiterten und er sich so gut fühlte, das jegliche Angst verflogen war. Er beschloss weiter zu gehen. Es wurde deutlich heller und wärmer. Er ging einen Gang entlang und folgte einem Tunnel zu einem mit Moos ausgelegten Teich, an dem jemand vor einem eckigen Ding saß. Er bewegte sich kaum. Neben ihm lag eine Katze, die schlief. Sie hatte ein enorm schönes rotes Fell. Als er näher kam bemerkte er, dass das eckige Ding mit der Person sprach. Er sah aus wie ein alter weißbärtiger Mann, der nur so voller Weisheiten strotzen musste. Plötzlich drehte er sich um. „Was machst du hier?“ rief er. Der Junge rannte los. Angst hatte ihn wieder gefunden. Er lief, so schnell er konnte. Sein Herz schien seine Kehle fast zu erdrücken, er stolperte, er fiel und schlug mit dem Kopf gegen einen Stein. Alles wurde auf einmal so ruhig und still…
Vor dem Alten lag ein Junge mit langen dicken Zöpfen. Er musste bewusstlos sein. Der Junge öffnete die Augen. „ Wer, wer bist du?“ piepste er leise. „Was willst du hier?“ grollte der Alte. Der alte Mann packte den Knaben am Arm. Der Junge hatte Angst, viel Angst. Er riss sich los und flüchtete hinaus. Unten angekommen, lief er zwei Ecken nach links, oder war es rechts, und verbarg sich hinter einer alten Karre. Unterdes setzte sich der alte Mann mit einem merkwürdigen Grummeln und Kopfnicken wieder an den Platz an dem Kasten, streichelte die Katze und dachte über das Geschehene nach…..






